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Erfolgreiche Initiative: Bundesrat stimmt Änderungsantrag zum Personenbeförderungsgesetz (PBefG) zu

11. Februar 2017 von Rainer Sauer | Keine Kommentare

IMG_4987IMG_4932 IMG_4947 Dazu einige Reaktionen und eine Presseverlautbarung von Christine Behle, ver.di-Bundesvorstandsmitglied und Bundesfachbereichsleiterin Verkehr:

Peter Büddicker, ver.di-Landesbezirksfachbereichsleiter Verkehr NRW:

„Nachdem es in der vergangenen Woche nochmal richtig eng wurde – die Mehrheit im Bundesrat drohte zu kippen – haben wir einen wichtigen Erfolg erreicht. Zu der positiven Entscheidung hat sicherlich auch die Beteiligung der Betriebsräte aus NRW und unsere VL Veranstaltung mit Abgeordneten, Vertretern des Städte- und Landkreistag sowie dem Verkehrsministerium beigetragen (Siehe dazu die Fotos.). Nochmal ganz herzlichen Dank für eure Unterstützung! Solche Erfolge sind nur möglich wenn viele zusammen in der Politik ein einheitliches Bild erzeugen!“

Mira Ball, ver.di-Bundesfachgruppenleiterin Fachgruppe Busse und Bahnen

„Der Bundesrat hat heute dem Änderungsantrag zum PBefG mehrheitlich zugestimmt. Das ist ein wichtiger Etappensieg. Allen, die daran mitgewirkt haben, ganz herzlichen Dank … lasst uns so weiter machen! Die Bundesregierung hat nun bis zum 24. März 2017 Zeit zu einer Gegenäußerung. Wir werden weiterhin darauf hinarbeiten, dass es noch vor der Bundestagswahl eine Ergänzung des PBefG durch soziale Standards auch für eigenwirtschaftliche Antragsteller geben wird.“

Pressemeldung

Nur Sozialstandards bieten fairen Wettbewerb im öffentlichen Personennahverkehr

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) begrüßt die heutige Entscheidung des Bundesrats, den Änderungsantrag zum Personenbeförderungsgesetz (PBefG) in den Deutschen Bundestag zu überweisen und damit eine Änderung des PBefG zu Gunsten von Tariftreue und Sozialstandards im öffentlichen Personennahverkehr herbeizuführen.

„Die Entscheidung des Bundesrats, den Bundestag zu beauftragen, sich diesem Thema mit aller Eindringlichkeit anzunehmen ist ausgesprochen positiv. Sie ist wichtig, weil sich die Mehrheit der Länder für eine soziale und faire Wettbewerbssituation ausspricht, in der Qualität und nicht Lohndumping entscheidet“, betont ver.di-Bundesvorstandsmitglied Christine Behle.

Der von den Ländern Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Brandenburg eingebrachte Antrag verfolge das Ziel, den Kommunen die 15 Möglichkeit zu geben, soziale Standards zu Entlohnungs- und Arbeitsbedingungen sowie zur Beschäftigtenübernahme auch für eigenwirtschaftliche Antragsteller vorzugeben.

Bisher seien solche Vorgaben nur bei Ausschreibungen und Direktvergaben 20 möglich, konkurrierende eigenwirtschaftliche Anträge müssen sich bis zu der gewünschten Änderung nicht an die bisher geltenden tariflichen Vorgaben halten. Das gelte auch für ökologische Anforderungen. Die Kommunen würden durch den eigenwirtschaftlichen Antrag ihre Gestaltungsmöglichkeiten verlieren. Die Beschäftigten verlieren ihren Arbeitsplatz. „Eigenwirtschaftliche Anträge, die sich 25 nur durch Absenkung von Löhnen und Arbeitsbedingungen rechnen, haben fatale Folgen für Beschäftigte und Kommunen, das darf zukünftig nicht mehr möglich sein“, so Behle.

Im kommunalen Nahverkehr arbeiten etwa 130.000 Beschäftigte. In diesem und 30 im kommenden Jahr muss der größte Teil der Verkehrsvertragsvergaben auf den Weg gebracht werden, weil die bisherigen Verträge zu diesem Zeitpunkt auslaufen. Private und kommunale Unternehmen mit Tarifbindung sind dann einem ungleichen Wettbewerb ausgesetzt. „Unsoziale eigenwirtschaftliche Anträge unterhöhlen das Tarifsystems im Nahverkehr, schwächen die 35 Sozialpartner und widersprechen damit dem Grundsatz der sozialen Marktwirtschaft“, so die Gewerkschafterin, „daher fordern wir den Bundestag auf, der Empfehlung des Bundesrates zu folgen.

Erfolg: Befristete Arbeitsverträge werden bei der EVAG entfristet

9. Februar 2017 von Rainer Sauer | Keine Kommentare

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Sehr gute Entscheidung! Quelle: Pressemitteilung der EVAG

Die EVAG wird auf befristete Arbeitsverträge verzichten
Pilotphase für zunächst drei Jahre

09.02.2017 | 15:17
Die EVAG wird auf befristete Arbeitsverträge ohne Sachgrund für eine Pilotphase von drei Jahren verzichten. Dies kündigte der Vorstand der EVAG Anfang der Woche gegenüber dem Betriebsrat an. Dieser Verzicht bezieht sich zunächst auf Planstellen im Fahrbetrieb und betrifft aktuell 29 Arbeitsverhältnisse. Nach erfolgreich absolvierter Probezeit (sechs Monate) sollen weitere Arbeitsverhältnisse entfristet werden.

Ferner ist geplant, dieses Vorgehen auf alle Unternehmensbereiche auszudehnen. Voraussetzung dafür ist der jeweilige Personalbedarf bei Werkstätten und Verwaltung.

„Dies bringt Sicherheit für die Mitarbeiter und Stabilität in unser Angebot“, sind sich Michael Feller und Uwe Bonan sicher.

Zukünftige Einstellungen werden ebenfalls ohne Befristung erfolgen sofern kein Sachgrund vorliegt.

 

Widerstand gegen weitere Verschlechterung im Nahverkehr

22. Januar 2017 von Rainer Sauer | Keine Kommentare

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Mit Blick auf den Fahrplanwechsel bei der Mülheimer Verkehrs-Gesellschaft (MVG) und dem neuen 15-Minuten-Takt der ab Montag auf den Linien 102, 104 und 112 gilt, stellt sich die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. vor das Fahrpersonal. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter könnten durch die Taktverschlechterung nun in die Schusslinie der Fahrgäste geraten, obwohl dafür allein die Politik die Verantwortung trägt“, bekräftigt Rainer Sauer, zuständiger Gewerkschaftssekretär für den Fachbereich Verkehr im ver.di-Bezirk Essen und Mülheim-Oberhausen. Die Gewerkschaft sieht die Änderung des gewohnten 10-Minuten-Takts auf den schlechteren 15 Minuten-Takt sehr skeptisch, weil solche Maßnahmen auch immer eine Verknappung des Fahrpersonals bedeuten.

Sauer: „Wir werden erbitterten Widerstand leisten!“

Die Fahrgäste seien beim Fahrplanwechsel der MVG ebenfalls die Leidtragenden dieser politischen und nicht bürgerfreundlichen Entscheidung. „Wer einen attraktiven Nahverkehr als eine echte Alternative zum Individualverkehr will, darf bei den Leistungen von Bus und Bahn keinesfalls kürzen. Das wurde seitens der Politik wider besseren Wissens hier ganz klargemacht“, sagt Sauer. Weitere Verschlechterungen für Fahrgäste und Fahrpersonal würde die Gewerkschaft ver.di nicht hinnehmen. Sauer bekräftigt: „Es kann nicht sein, dass die Verfehlungen der Politik beim öffentlichen Nahverkehr auf Kosten des Personals und der Kunden gehen. Wir werden erbitterten Widerstand leisten!“

 

ver.di-Aktionstag mit den Auszubildenden bei der Essener Verkehrs-AG

22. November 2016 von Rainer Sauer | Keine Kommentare

15027439_1095639280485091_4066194820887022730_n 15027759_1095639240485095_3437126273029911315_n 15032042_1095639287151757_6035855612076036367_n 14993367_1095639227151763_6768521455256403387_n 15037232_1095639290485090_7410063742791662582_n 15055781_1095639260485093_4569177579662308873_nEinen erfolgreichen Aktionstag zum Thema „Gute Ausbildung, gute Arbeit“ führte die Gewerkschaft ver.di mit der JAV am Donnerstag (11. November 2016) dieser Woche mit den Auszubildenden der Essener Verkehrs AG am Betriebshof an der Schweriner Straße durch. Im Mittelpunkt standen Fragen zur Ausbildung und Arbeitswelt sowie zur betrieblichen und gewerkschaftlichen Interessenvertretung. Zum Schluß gab es noch ein Quiz mit Trostpreisen für alle TeilnehmerInnen und drei Hauptgewinne. Fazit: Allen hat es riesig Spaß gemacht!

Ver.di fordert: Direktvergabe für den Nahverkehr und Beschäftigungssicherung für 2700 Mitarbeiter

27. August 2016 von Rainer Sauer | Keine Kommentare

Via/EVAG/MVG-Fusion

Banner BR Wahl RGEBestehende Beschäftigungsverhältnisse in EVAG, VIA und MVG müssen auch zukünftig gesichert und eine Direktvergabe der Städte Essen und Mülheim für den Nahverkehr gewährleistet werden. Das fordert die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di für die neu entstehende „Verkehrsgesellschaft Essen / Mülheim GmbH“, die aus der Fusion der Essener Verkehrs-AG und der Mülheimer Verkehrsgesellschaft mbh hervorgehen soll. Dieses neue integrierte kommunale Unternehmen sieht das Gutachten zur Weiterentwicklung der regionalen Verkehrsgesellschaft VIA vor.

„Die Stadträte in Essen und Mülheim wollen bereits Ende September über die Fusion entscheiden. Doch die Politik muss mindestens ebenso klar und verbindlich erklären, dass die neue Verkehrsgesellschaft die Direktvergabe bekommt. Dazu gibt es keinerlei Alternative, um den Bürgerinnen und Bürgern weiterhin einen guten und funktionsfähigen Nahverkehr mit Bus und Bahn zu ermöglichen“, bekräftigt Rainer Sauer, Gewerkschaftssekretär für den Fachbereich Verkehr im ver.di-Bezirk Essen und Mülheim-Oberhausen. Denn: Nach dem Jahr 2019 könnte die Konzession theoretisch auch an private Unternehmen vergeben werden. Sauer: „Klar ist, dass dann an allen Ecken zum Nachteil und Ärger der Bürgerinnen und Bürger an Fahrten, Wartung, Personal und Service gespart würde. Das kann niemand wollen, der in Mülheim und Essen vernünftige Politik für die Bevölkerung machen will!“ Hingegen müsse weiterhin auf gute Infrastruktur und einen zukunftsfähigen öffentlichen Personennahverkehr gesetzt werden.

Interessen der Beschäftigten dürfen nicht unter die Räder kommen

Rainer Sauer stellt fest, dass sich der öffentliche Nahverkehr bewährt hat: „Das zeigen auch die konstanten und steigenden Fahrgastzahlen. Wesentlich hat das Personal zum Erfolg beigetragen.“ Mit Blick auf die „Fusion“ sei es daher quasi ebenso ein „Muss“, den 2700 von der Fusion betroffenen Beschäftigten im Fahrbetrieb, Werkstatt und Verwaltung weiterhin ordentliche Arbeitsverhältnisse durch eine Beschäftigungssicherung über 2019 hinaus und Tarifbindung zu garantieren. „Gerade der Erhalt der Arbeitsplätze, vor allem in die Zukunft gerichtet, ist eines der wichtigsten Voraussetzungen für eine motivierte Belegschaft und für Kundenzufriedenheit“, betont Sauer. Deswegen müsse dieser Punkt bei den anstehenden Verhandlungen mit den Betriebsräten in den kommenden Tagen und Wochen eine wichtige Rolle spielen. Bereits am vergangenen Mittwoch hat die Gewerkschaft ver.di bei der Betriebsversammlung bei der MVG angekündigt, den Fusions-Prozess aktiv zu begleiten. Und deutlich erklärt, dass die Interessen der Beschäftigten nicht unter die Räder kommen dürften.

Wichtige Tarifinfo für ver.di Mitglieder bei der Essener Verkehrs-AG!

3. Mai 2016 von Rainer Sauer | Keine Kommentare

Tarifinfo EVAG 052016

Tarifinfo einfach anklicken und ausdrucken: Tarifinfo EVAG 052016

An die ver.di-Mitglieder bei der Essener Verkehrs-AG

Wir waren erfolgreich! Und das gilt für die EVAG-Beschäftigten!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

für den Tarifbereich TV-N NRW (Tarifvertrag Nahverkehr), somit für die Beschäftigten bei der Essener Verkehrs-AG, wurde in Potsdam nachfolgendes Tarifergebnis erzielt. Es gibt also weder Änderungen bei der Jahressonderzahlung, noch bei der Eingruppierung. Auch die Regelungen zur Altersteilzeit sind nicht auf den TV-N NRW übertragbar. Diese erzielten Regelungen finden beispielweise Anwendung für die Beschäftigten bei der Stadtverwaltung, wo der TVöD gilt.

Zusammenfassung des Tarifergebnisses TV-N NRW:

1. Entgelt

ab dem 01.03.2016: 2,4 %
ab dem 01.02.2017: weitere 2,35 %

Gesamt 4,75 %

2. ZVK

Bei jeder Kasse wird der Finanzierungsbedarf ermittelt und es gibt eine Eigenbeteili- gung nur wenn ein Bedarf festgestellt wird. Die Frage ist also, ob ein Finanzierungs- bedarf vorhanden ist. Die ZVK (Pensionskasse Deutscher Eisenbahnen Straßenbahnen) für die Essener Verkehrs-AG hat zur Zeit keinen Finanzierungsbedarf. Somit ist auch KEINE ZUZAHLUNG zu leisten!

3. Tarifergebnis für Auszubildende:

Ausbildungsvergütung

ab dem 01.03.2016: 35,00 €
ab dem 01.02.2017: weitere 30.00 €

Es gibt mit 29 Tagen 1 Tag mehr Urlaub für Auszubildende. Außerdem bekommen Auszubildende 50.00 €Lernmittelzuschuss in jedem Ausbildungsjahr.
Die bisherige Übernahmeregelung nach § 16a TVAÖD wird verlängert.

Für weitere Informationen zum Tarifergebnis wendet Euch einfach an die ver.di Vertrauens- leute oder direkt an uns!

Wir laden ein!

3. Mai 2016 von Rainer Sauer | Keine Kommentare

VL EVAG 11052016

Einladung einfach anklicken und ausdrucken: Einladung Vertrauensleuteversammlung EVAG 11052016

An die ver.di-Vertrauensleute der Essener Verkehrs-AG

Einladung zur Vertrauensleuteversammlung

am Mittwoch, 11.05.2016, um 16.00 Uhr in die Kantine beim Betriebshof Stadtmitte

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
hiermit laden wir Euch ganz herzlich zu einer Vertrauensleuteversammlung ein! Einziger Tagesordnungspunkt:

Tarifergebnis und Vorbereitung der Mitgliederbefragung

ver.di hat am 30.04.2016 ein Tarifergebnis erzielt. Im Vorfeld hatte es massive Warnstreiks gegeben, womit dann schließlich die Arbeitgeber bewegt werden konnten. Nun sollen die ver.di Mitglieder dazu befragt werden. Die Tarifrunde 2016 wird daher ausschließlich Thema der Vertrauensleuteversammlung sein.

Auch interessierte Kolleginnen und Kollegen sind herzlichst eingeladen!

Wir freuen uns über Eure Teilnahme!

Tarifergebnis TV-N NRW (Tarifvertrag Nahverkehr)

2. Mai 2016 von Rainer Sauer | Keine Kommentare

Zusammenfassung des Tarifergebnisses für den Bereich TV-N (Tarifvertrag Nahverkehr NRW):

Entgelt

ab dem 01.03.2016: 2,4 %
ab dem 01.02.2017: weitere 2,35 %

ZVK

Bei jeder Kasse wird der Finanzierungsbedarf ermittelt und es gibt eine Eigenbeteiligung nur wenn ein Bedarf festgestellt wird. Die Frage ist also, ob ein Finanzierungsbedarf vorhanden ist. Sonst keine KEINE ZUZAHLUNG!

Tarifergebnis für Auszubildende:

Ausbildungsvergütung

ab dem 01.03.2016: 35,00 €
ab dem 01.02.2017: weitere 30.00 €

Es gibt mit 29 Tagen 1 Tag mehr Urlaub für Auszubildende. Außerdem bekommen Auszubildende 50.00 € Lernmittelzuschuss in jedem Ausbildungsjahr.
Die bisherige Übernahmeregelung nach § 16a TVAÖD wird verlängert.

Weitere Infos entnehmt bitte der anhängenden Tarifinfo! Einfach den Link anklicken und ausdrucken: Flugblatt_TV-N 2016 Einigung TRöD

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Aufruf zur Teilnahme an einer Kundgebung am Donnerstag (7. April) am Essener Gewerkschaftshaus

5. April 2016 von Rainer Sauer | Keine Kommentare

Kein Angebot der Arbeitgeber

Kundgebung

„Die Positionen liegen weit auseinander!“
Jetzt Entschlossenheit und Stärke demonstrieren!

Der Auftakt der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten bei Bund und Kommunen am 21. März 2016 in Potsdam verlief wenig überraschend: Die Arbeitgeber waren nicht bereit, ein Angebot zu unterbreiten! Vielmehr bedienten sie sich ihrer wohlbekannten Rhetorik und bewerteten unsere Forderungen als „unangemessen und überzogen“ oder als „nicht realis- tisch“. Gerade in der momentanen Situation beweisen die Beschäftigten im öffentlichen Dienst ihre hohe Leistungsbereitschaft und erwarten nun zu Recht, an der konjunkturellen Entwick- lung teilzuhaben. Zudem muss der Abstand bei den Einkommen zur Privatwirtschaft kleiner werden, denn „Wir brauchen einen konkurrenzfähigen Öffentlichen Dienst.“ Die hohen Steuer- einnahmen von Bund, Ländern und Gemeinden, die über den Schätzungen vom November lie- gen, schaffen die notwendigen finanziellen Spielräume!

Deshalb fordern wir:
6 Prozent mehr Gehalt
100 Euro mehr Vergütung für Auszubildende und Praktikant/-innen Unbefristete Übernahme der Auszubildenden nach erfolgreichem Abschluss
Und: Keinen Eingriff in die Zusatzversorgung!

Für die Durchsetzung dieser Forderungen sind wir bereit und gewillt, gemeinsam unsere Entschlossenheit zu zeigen und zu kämpfen!

Alle Kolleginnen und Kollegen bei der Essener Verkehrs-AG, die nicht arbeiten müssen oder sich frei nehmen können, bitten wir daher um Teilnahme an der Kundgebung
am Donnerstag, 07. April 2016, von 8.30 Uhr bis 9.30 Uhr
am Essener Gewerkschaftshaus, Teichstraße 4a, 45127 Essen.

Wichtig: Da dies kein Aufruf zur Arbeitsniederlegung ist, wird auch keine Streikgeldunterstützung gezahlt!

Aufruf EVAG Essen zur verdi Kundgebung 07.04.2016

 

 

 

 

 

 

 

 

Einfach den Link anklicken den Flyer ausdrucken: 07042016-Aufruf-Protestkundgebung_EVAG

Tarifrunde 2016: Die Vertrauensleute bei der Essener Verkehrs-AG begrüßen die Tarifforderungen 

19. Februar 2016 von Rainer Sauer | Keine Kommentare

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ver.di Tarifkommission für öffentlichen Dienst fordert sechs Prozent mehr und 100 Euro für Auszubildende. Mit der Forderung nach sechs Prozent mehr Geld und einer Anhebung der Ausbildungsvergütungen um 100 Euro* pro Monat geht die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in die Tarif- und Besoldungsrunde 2016 des öffentlichen Dienstes bei Bund und Kommunen. Das hat die Bundestarifkommission der Gewerkschaft heute in Berlin beschlossen. Die Laufzeit des neuen Tarifvertrags für die 2,14 Millionen Beschäftigten soll zwölf Monate betragen.

„Der private Konsum ist der Motor der guten Konjunkturentwicklung und muss weiter gestärkt werden. Das ist angesichts anhaltend steigender Steuereinnahmen auch machbar“, sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske. Die Tariflohnentwicklung im öffentlichen Dienst liege im Vergleich zum Durchschnitt der Gesamtwirtschaft weiter zurück. Mehr als 20 Prozent der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes würden in den nächsten Jahren ausscheiden. „Angesichts dieser demografischen Entwicklung müssen Bund und Kommunen konkurrenzfähig sein. Wir wollen, dass der öffentliche Dienst im Wettbewerb um die besten Fachkräfte mithalten kann“, sagte Bsirske. Dem diene auch die unbefristete Übernahme der Auszubildenden nach erfolgreicher Ausbildung sowie der Verzicht auf sachgrundlose Befristungen von Arbeitsverträgen. „Ein Eingriff in das Leistungsrecht der betrieblichen Altersversorgung kommt angesichts des sinkenden Rentenniveaus unter keinen Umständen in Frage“, erklärte Bsirske.

Die erste Verhandlungsrunde mit den Arbeitgebern von Bund und Kommunen ist für den 21. März 2016 in Potsdam verabredet. Weitere Verhandlungen sind für den 11. und 12. April sowie für den 28. und 29. April ebenfalls in Potsdam vorgesehen.

Quelle: ver.di Bundeshomepage

Vertrauensleuteversammlung: Aktiv durch das Jahr 2016!

10. Februar 2016 von Rainer Sauer | Keine Kommentare

Am Donnerstag, 18. Februar, findet bei der Essener Verkehrs-AG eine Vertrauensleuteversammlung mit hochinteressanten Themen statt. Beginn ist um 17 Uhr. Ort ist die Kantine am Betriebshof Stadtmitte. Alle Vertrauensleute sind dazu herzlichst eingeladen. Die Einladung kann durch anklicken vergrößert und heruntergeladen werden.

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ver.di Kolleginnen und Kollegen engagieren sich für gute Arbeitsbedingungen und für den Essener Nahverkehr

22. November 2015 von Rainer Sauer | Keine Kommentare

Ohne TitelEine gelungene Klausurtagung führte der Fachbereichs- vorstand Verkehr im ver.di Bezirk Essen am Wochenende (20. und 21. November) in Ascheberg durch. Nicht nur die Arbeitsschwerpunkte für das Jahr 2016 wurden erarbeitet, auch über die zukünftige Neuausrichtung Via wurde heiß diskutiert und als Ergebnis festgehalten, dass die Tarif- und Arbeitsbedingungen erhalten bleiben müssen. Im nächsten Jahr gibt es wieder Seminarangebote nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz, spezielle Begrüßungstage für Auszubildende und junge Erwachsene, einen betrieblichen Vertrauensleute-Tag und am 1. Mai wollen sich die ver.di Vertrauensleute und der Fachbereichsvorstand u.a. mit einen Infostand wieder an der Kundgebung des DGB und der Gewerkschaften beteiligen.

Neben einen eigenen Facebook-Auftritt, der bereits für die kommende Woche geplant ist, wollen die Kolleginnen und Kollegen der Essener Verkehrs-AG am Mittwoch, 2. Dezember, um 18 Uhr im Essener Gewerkschaftshaus wie im letzten Jahr wieder einen Tannenbaum aufstellen. Diesmal gibt es sogar ein Gläschen Glühwein. Alle EVAG-Kolleginnen und Kollegen sind herzlich eingeladen. Überdies werden kurzfristig weitere Aktionen zur Rettung des Essener Nahverkehrs durchgeführt, falls Einsparungen bei Bus und Bahn geplant sind. Und die Tarifrunde 2016 steht vor der Tür. Die Tarifabfrage hat übrigens ergeben, dass die Beschäftigten bei der Essener Verkehrs-AG eine prozentuale Forderung, jedoch eine bestimmte Summe als Mindestbetrag, für erforderlich halten, damit besonders die unteren Lohngruppen und Einkommen davon profitieren. Die Ergebnisse der Umfrage wurden bereits an die dafür zuständigen ver.di Gremien weitergereicht.

Tarifrunde 2016 – Du bist gefragt

25. Oktober 2015 von Rainer Sauer | Keine Kommentare

11062733_883289411720080_2745584740181221757_oDie Tarifrunde 2016 steht vor der Tür. Davon betroffen sind unter anderem die Beschäftigten der Essener Verkehrs-AG (EVAG). Die Verhandlungen beginnen im März 2016. Die ver.di Vertrauensleute bei der EVAG führen daher in der Zeit vom 26. Oktober bis 30. Oktober eine Mitgliederbefragung zur Erstellung einer Forderungsempfehlung durch. Die Ergebnisse der Mitgliederbefragung, zu der alle Beschäftigten bei der EVAG aufgefordert sind, werden wir auswerten und in den zuständigen Gremien auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene einbringen. Diesmal geht es wieder um eine reine Lohnrunde. Wobei nicht ausgeschlossen ist, dass vielleicht eine Zusatzforderung, spezifisch für unseren Fachbereich Verkehr, aufgestellt wird. Gerne würden wir auch einiges in unserem Manteltarifvertrag an Verbesserungen fordern, aber dieser Tarifvertrag hat noch eine Laufzeit bis zum Jahr 2019, so dass es diesmal wiederum nur um eine reine Lohnrunde geht. Trotzdem können auch Wünsche hierzu bereits jetzt schon bei der Mitgliederbefragung geäußert werden. Dazu gibt es auf der Abfragekarte eine gesonderte Rubrik. Wir werden diese bei der Auswertung auflisten und in die Vorbereitung für das Jahr 2019 aufnehmen. Wir hoffen, alle sind bei der Mitgliederbefragung dabei! Bereits heute unseren herzlichen Dank!

Einfach anklicken und herunterladen:  Abfrage Tarifrunde 2016 FB EVAG

Keine Privatisierung der Essener Verkehrs-AG

16. September 2015 von Rainer Sauer | Keine Kommentare

D00579er folgende Brief hat uns am 15. September erreicht, Absender Essens Oberbürgermeister Reinhard Paß: „In den vergangenen Tagen ist mir in diversen Anfragen, bei Gesprächen mit Bürgern und auch über die Medien immer wieder vorgehalten worden, ich würde eine (Teil)- Privatisierung der EVAG planen. Natürlich ist das vom politischen Wettbewerb aufgegriffen und im Wahlkampf verstärkt worden, leider. Dieser Vorwurf ist die Folge eines Missverständnisses, das ich gerne mit einigen Sätzen aufklären möchte. Bei einer Diskussionsveranstaltung mit mir und Herrn Kufen beim BDKJ (Bund deutscher katholischer Jugend) bin ich gefragt worden, wie das Angebot im ÖPNV verbessert werden kann. Bei dieser Frage habe ich zugrunde gelegt, dass sich das Interesse der jungen Leute auf eine Angebotsverbesserung in verkehrsarmer Zeit handelt. Zusätzlich weiß ich von Seniorengruppen, die ich seit über einem Jahr immer wieder bei Stadtteilspaziergängen begleite, dass Siedlungsbereiche in Randlagen (z.B. Isinger Feld) an Wochenenden nur unzureichend bedient werden und daher auch dort ein besseres Angebot von Verkehrsleistungen erreicht werden muss. Meine Antwort war dem Sinne nach zunächst der Verweis auf die besondere finanzielle Belastung in der EVV Holding, die einer Ausweitung des Angebotes entgegensteht, und dass man daher auch das Angebot von Privaten prüfen solle. Das glaubte ich auch problemlos sagen zu können, da die EVAG sich in solchen Fällen bereits privater Dienstleiter bedient, z.B. Taxibusse, aber nur in diesen Fällen. Aus diesem Vorgang ist der „Privatisierungsvorwurf“ abgeleitet worden. Mir ist durchaus bewusst, dass dieser Vorwurf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verunsichert, was ich sehr bedauere. Vielmehr ist mir wichtig: Auch in Zeiten knapper Kassen ist eine Reduzierung des Nahverkehrsangebotes für mich nicht verhandelbar. Denn wir alle sind auf einen funktionierenden und verlässlichen Nahverkehr in städtischer Hand angewiesen.“

Ver.di gegen „Privatisierung“ des Essener Nahverkehrs

9. September 2015 von Rainer Sauer | Keine Kommentare

12010532_746900672104019_8942390012998422526_oDie Essener Verkehrs-AG ist keine Melkkuh, da sind sich der Fachbereich Verkehr im ver.di Bezirk Essen und die Beschäftigten bei der Essener Verkehrs-AG (EVAG) einig. Und sie sind stinksauer darüber, wenn sich bei Wahlkampfauftritten die Themen zum öfentlichen Nahverkehr nur in die Richtung der „Privatisierung“ drehen. Eine Privatisierung ist kein Garant für eine Verbesserung des städtischen Haushalts. Wo bleibt das Bekenntnis und die Zusage zum Essener Nahverkehr?

Gewerkschaftssekretär Rainer Sauer, der für den Bereich Verkehr zuständig ist, betont dazu: „Erst kürzlich haben sich in nur wenigen Tagen im Rahmen der Aktion „Rettet Essener Bus und Bahn“ mehr als 10.000 Essener Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Unterschrift für das gleiche Angebot von Bus und Bahn ausgesprochen und weiteren Sparorgien eine klare Absage erteilt.“

Privatisierung gehe immer zu Lasten und zum Nachteil des Leistungsangebots für Bürgerinnen und Bürger, es würde eine zukunfts- und lebenswerte Stadt, sowie einen guten Wirtschaftsstandort, um Jahre zurückwerfen. Sauer: „Auch stellen wir uns schützend vor den EVAG-Beschäftigten, die rund um die Uhr ihr Bestes geben. Erforderlich wäre jetzt mal mehr Wertschätzung gegenüber den Beschäftigten der EVAG statt das Damoklesschwert der Privatisierung über Essen kreisen zu lassen. “Mit solchen Seitenhieben würde letztendlich die gute Arbeit der Beschäftigten im gesamten Nahverkehrsunternehmen und der hochwertige Essener Nahverkehr in Frage gestellt. „Dagegen wehren wir uns“, macht Rainer Sauer noch einmal klar und deutlich.

Ver.di erwartet von den OB-Kandidaten, dass sie sich verantwortlich für den Erhalt von Bus und Bahn und für den Erhalt der Arbeitsplätze bei der EVAG einsetzen“. Eine Privatisierung würde die Gewerkschaft auf keinen Fall hinnehmen.

Ver.di will Bus, Bahn und Arbeitsplätze bei der MVG erhalten

8. September 2015 von Rainer Sauer | Keine Kommentare

Mit eineIMG_9068m offenen Brief zum momentan heiß diskutierten Gutachten „Zukunft des schienengebundenen Nahverkehrs“ hat sich der ver.di Bezirk Mülheim-Oberhausen nun an die Mitglieder des Stadtrates und die Oberbürgermeister-Kandidaten gewandt. Darin bringt die
Dienstleistungsgewerkschaft ihre große Verwunderung und Verärgerung über das Gutachten und die dargestellten Szenarien und Einsparungen bei den Beschäftigten der Mülheimer Verkehrs-Gesellschaft mbH (MVG) zum Ausdruck.

„Dieses Gutachten kostet die Bürgerinnen und Bürger nicht nur viel Geld, sondern am Ende ihre Mobilität. Denn würde dieses Gutachten so umgesetzt werden, wäre Bus und Bahn in unserer Stadt stark gefährdet“, beklagt Rainer Sauer, Gewerkschaftssekretär bei ver.di, zuständig für den Bereich Verkehr. Das Gutachten gefährde gleichsam den Fortbestand der Via Verkehrsgesellschaft, jener Verkehrsverbund, der drei Unternehmen in Mülheim, Essen und Duisburg rund 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vereint. Und 581.000 Fahrgäste täglich an ihr Ziel bringt. „Eine Zerschlagung von Via werden wir auf keinen Fall hinnehmen“, bekräftigt Sauer.

Ver.di will Arbeitsplätze bei der MVG erhalten

Zur Erinnerung: Bereits im vergangenen Jahr haben mehr als 10.000 Mülheimer Bürgerinnen und Bürger mit ihren Unterschriften deutlich unterstrichen, dass im Nahverkehr investiert statt abgebaut werden muss. Denn dies wurde jahrelang versäumt. Dem Ansehen des Nahverkehrs und den Beschäftigten der MVG habe dies deutlich geschadet. Sauer: „Das ist die eigentliche Ursache, die jetzt nicht zum Nachteil des Leistungsangebots für die Bus- und Bahnfahrer führen darf und eine zukunfts- und lebenswerte Stadt, wie Mülheim um Jahre zurückwerfen würde.“ Ebenso sehe ver.di beim Umsetzen des Gutachtens die Gefahr, dass Arbeitsplätze – vor allem bei der MVG – ausgedünnt und vernichtet werden. „Wir erwarten von Ihnen, sich verantwortlich für den Erhalt von Bus und Bahn und für den Erhalt der Arbeitsplätze bei der MVG einzusetzen“, bekräftigt die Gewerkschaft in ihrem Brief an die Ratsmitglieder.

Ver.di appelliert an den Stadtrat darauf einzuwirken, dass das Gutachten ohne eine Stellungnahme der Gewerkschaft ver.di und ohne Zusage einer Beschäftigungssicherung nicht umgesetzt wird. Eine schriftliche Antwort erwartet die Gewerkschaft bis zum 9. September. Am Tag darauf werden die Schreiben der Fraktionen und der Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl dann den Beschäftigten der MVG im Rahmen einer ver.di-Vertrauensleuteversammlung vorgelegt.

Ver.di: EVAG nutzt den Ferienstart zur Tarifflucht

30. Juni 2015 von Rainer Sauer | Keine Kommentare

Essen. Die D11049444_837477222967966_8235848541378601629_nienstleistungs-gewerkschaft ver.di im Bezirk Essen schlägt Alarm: Die Essener Verkehrs-AG (EVAG) steuert auf einen handfesten Tarifbruch zu, sollte sie ihre Pläne in die Tat umsetzen. Konkret geht es um die Absicht von EVAG-Vorstandschef Michael Feller und Prokurist Wolfgang Hausmann, die EVAG-Hauptkasse am Betriebshof Stadtmitte bereits morgen dauerhaft schließen zu wollen. Geht es nach ihnen, müssen elf Beschäftigte ihren angestammten Arbeitsplatz aufgeben; ihre Arbeit soll künftig ein externer Dienstleister erledigen. Doch nicht mit ver.di.

„Das eine solche Maßnahme umgesetzt, die Hauptkasse ausgegliedert und damit privatisiert wird, machen wir nicht mit! Denn das wäre nichts anderes als ein Tarifbruch allererster Güte“, betont Gewerkschaftssekretär Rainer Sauer, zuständig für den Fachbereich Verkehr. Er erinnert an den im Dezember 2007 abgeschlossenen „Tarifvertrag zur Begleitung von Konsolidierungsmaßnahmen und soziale Absicherung der Arbeitnehmer/innen der EVAG“. Sauer: „In ihm ist ausdrücklich vereinbart, dass Maßnahmen der Restrukturierung nicht mit dem Ziel der Privatisierung durchgeführt werden dürfen. Doch genau das soll hier passieren. Wir lassen uns nicht von der Geschäftsführung mit dem Deckmäntelchen der Restrukturierung ausboten. Hier geht es klar um Privatisierung und das Ziel, Arbeitsplätze im Betrieb abzubauen. “

EVAG-Hauptkasse schlägt jährlich bis zu 36 Millionen Euro um

In der Hauptkasse am Betriebshof Stadtmitte arbeiten elf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon drei mit einer Schwerbehinderung. Ver.di glaubt nicht daran, dass die EVAG daran interessiert sei, dauerhaft eine andere adäquate Beschäftigung im Unternehmen zu finden. In der Hauptkasse werden jährlich zwischen 33 und 36 Millionen Euro umgeschlagen, etwa aus dem Ticketverkauf aus dem Fahrbetrieb. Die Hauptkasse stellt sowohl die Wechselgeldversorgung in den Bussen sicher, als auch in den EVAG-KundenCenternund in der Kasse der Duisburger Verkehrs-Gesellschaft (DVG). Zur Aufgabe der Hauptkasse gehört es ebenfalls, etwa die Gelder aus den Toilettenanlagen der EVAG und den Stadtwerke-Einzahlautomaten abzuholen. Auch das Kleingeld aus den städtischen Parkautomaten wird dort sortiert. „Und das haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den vergangenen Jahren immer vorbildlich erledigt. Beanstandungen gab es nie, weshalb und der Entschluss der EVAG nun stark verwundert und mehr als irritiert“, so Sauer. Die Aufgaben in der Hauptkasse sollen zum 01. Juli 2015 fast vollständig an einen Dienstleister außerhalb der EVAG übertragen werden. „Bis auf zwei Mitarbeiterinnen sind neun Mitarbeiter davon betroffen. Ihnen werden der Arbeitsplatz und ihre Aufgaben sozusagen unter den Füßen weggehauen. Es handelt sich hierbei um Arbeitsplätze mit sinnvollen Aufgaben. Dass die übrigen beiden Mitarbeiterinnen vorerst in der Abteilung bleiben sollen, ist da auch kein Trost“, so Sauer.

Ver.di schickt „Offenen Brief“ und setzt der EVAG eine letzte Frist

Der Gewerkschafssekretär beklagt, dass nicht nur ver.di außen vor gehalten wurde: „Auch der Betriebsrat ist seitens der Geschäftsführung völlig unzureichend eingebunden worden.“ In einem offenen Brief (siehe Anlage) wendet sich ver.di nun mit einer letzten Frist bis zum 1. Juli 2015, 13 Uhr, an EVAG-Vorstandschef Michael Feller und Prokurist Wolfgang Hausmann. „Privatisierung bedeutet im Sinne des Tarifvertrages Outsourcing. Und diese Art der Privatisierung durch den Tarifvertrage ausgeschlossen. Ganz einfach. Sollte die EVAG die tarifvertragswidrige Maßnahme nicht unterlassen, werden wir von allen uns möglichen Mitteln Gebrauch machen, diese abzuwehren“, bekräftigt Gewerkschaftssekretär Rainer Sauer.

 

Fahrgäste über die Folgen aufgeklärt

25. Juni 2015 von Rainer Sauer | Keine Kommentare

IMG_9676Anlässlich des bundesweiten Aktionstages haben am Dienstag, 23. Juni, ver.di-Vertrauensleute, Betriebsrat und Beschäftigte der Essener Verkehrs-AG die Fahrgäste an den Haltestellen in der Essener Innenstadt über die aberwitzigen Pläne der Bundesregierung aufgeklärt und für eine nachhaltige Finanzierung des kommunalen Nahverkehrs geworben. Denn die Bundeszuschüsse gelten zunächst nur bis 2019. Danach fehlt es an einer Anschlussfinanzierung. Am Ende der Aktion waren sich alle Kolleginnen und Kollegen darüber einig: „Wir geben keine Ruhe mehr, solange Bus und Bahn auf der Kippe stehen!“.

Geschafft: 10 000 Unterschriften gegen geplanten Kahlschlag bei der EVAG

25. Juni 2015 von Rainer Sauer | Keine Kommentare

11657396_10204718150575823_619057825_nGeschafft: 10 000 Bürgerinnen und Bürger haben den Aufruf „Das geht nur gemeinsam: Rettet Essener Bus + Bahn“ unterschrieben. Die Unterschriftenlisten wurden am Mittwoch (24. Juni) zu Beginn der Ratssitzung an Oberbürgermeister Reinhard Pass überreicht. Mitglieder der EVAG-Jugend- und Ausbildungsvertretung, des Betriebsrates, der ver.di Vertrauensleute, des ver.di-Fachbereichsvorstandes Verkehr und verdi-Gewerkschaftssekretär Rainer Sauer nahmen an der Übergabe im Ratssaal teil. Als ein besonderes Hightlight trugen sie eine Modell-Straßenbahn in den Ratssaal, die bis zum Ende der Ratssitzung mahnend auf dem Tisch des Oberbürgermeisters abgestellt wurde. Auf den Zuschauerrängen befanden sich mehrere EVAG-Beschäftigte und verfolgten anschließend die Ratsdebatten. Wir bedanken uns bei allen Bürgerinnen und Bürger für die großartige Unterstützung. Es dürfen jedoch weiter Unterschriften gesammelt werden!

Fotos: Pascal Hesse