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Tarifrunde 2016 – Du bist gefragt

25. Oktober 2015 von Rainer Sauer | Keine Kommentare

11062733_883289411720080_2745584740181221757_oDie Tarifrunde 2016 steht vor der Tür. Davon betroffen sind unter anderem die Beschäftigten der Essener Verkehrs-AG (EVAG). Die Verhandlungen beginnen im März 2016. Die ver.di Vertrauensleute bei der EVAG führen daher in der Zeit vom 26. Oktober bis 30. Oktober eine Mitgliederbefragung zur Erstellung einer Forderungsempfehlung durch. Die Ergebnisse der Mitgliederbefragung, zu der alle Beschäftigten bei der EVAG aufgefordert sind, werden wir auswerten und in den zuständigen Gremien auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene einbringen. Diesmal geht es wieder um eine reine Lohnrunde. Wobei nicht ausgeschlossen ist, dass vielleicht eine Zusatzforderung, spezifisch für unseren Fachbereich Verkehr, aufgestellt wird. Gerne würden wir auch einiges in unserem Manteltarifvertrag an Verbesserungen fordern, aber dieser Tarifvertrag hat noch eine Laufzeit bis zum Jahr 2019, so dass es diesmal wiederum nur um eine reine Lohnrunde geht. Trotzdem können auch Wünsche hierzu bereits jetzt schon bei der Mitgliederbefragung geäußert werden. Dazu gibt es auf der Abfragekarte eine gesonderte Rubrik. Wir werden diese bei der Auswertung auflisten und in die Vorbereitung für das Jahr 2019 aufnehmen. Wir hoffen, alle sind bei der Mitgliederbefragung dabei! Bereits heute unseren herzlichen Dank!

Einfach anklicken und herunterladen:  Abfrage Tarifrunde 2016 FB EVAG

Keine Privatisierung der Essener Verkehrs-AG

16. September 2015 von Rainer Sauer | Keine Kommentare

D00579er folgende Brief hat uns am 15. September erreicht, Absender Essens Oberbürgermeister Reinhard Paß: „In den vergangenen Tagen ist mir in diversen Anfragen, bei Gesprächen mit Bürgern und auch über die Medien immer wieder vorgehalten worden, ich würde eine (Teil)- Privatisierung der EVAG planen. Natürlich ist das vom politischen Wettbewerb aufgegriffen und im Wahlkampf verstärkt worden, leider. Dieser Vorwurf ist die Folge eines Missverständnisses, das ich gerne mit einigen Sätzen aufklären möchte. Bei einer Diskussionsveranstaltung mit mir und Herrn Kufen beim BDKJ (Bund deutscher katholischer Jugend) bin ich gefragt worden, wie das Angebot im ÖPNV verbessert werden kann. Bei dieser Frage habe ich zugrunde gelegt, dass sich das Interesse der jungen Leute auf eine Angebotsverbesserung in verkehrsarmer Zeit handelt. Zusätzlich weiß ich von Seniorengruppen, die ich seit über einem Jahr immer wieder bei Stadtteilspaziergängen begleite, dass Siedlungsbereiche in Randlagen (z.B. Isinger Feld) an Wochenenden nur unzureichend bedient werden und daher auch dort ein besseres Angebot von Verkehrsleistungen erreicht werden muss. Meine Antwort war dem Sinne nach zunächst der Verweis auf die besondere finanzielle Belastung in der EVV Holding, die einer Ausweitung des Angebotes entgegensteht, und dass man daher auch das Angebot von Privaten prüfen solle. Das glaubte ich auch problemlos sagen zu können, da die EVAG sich in solchen Fällen bereits privater Dienstleiter bedient, z.B. Taxibusse, aber nur in diesen Fällen. Aus diesem Vorgang ist der „Privatisierungsvorwurf“ abgeleitet worden. Mir ist durchaus bewusst, dass dieser Vorwurf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verunsichert, was ich sehr bedauere. Vielmehr ist mir wichtig: Auch in Zeiten knapper Kassen ist eine Reduzierung des Nahverkehrsangebotes für mich nicht verhandelbar. Denn wir alle sind auf einen funktionierenden und verlässlichen Nahverkehr in städtischer Hand angewiesen.“

Ver.di gegen „Privatisierung“ des Essener Nahverkehrs

9. September 2015 von Rainer Sauer | Keine Kommentare

12010532_746900672104019_8942390012998422526_oDie Essener Verkehrs-AG ist keine Melkkuh, da sind sich der Fachbereich Verkehr im ver.di Bezirk Essen und die Beschäftigten bei der Essener Verkehrs-AG (EVAG) einig. Und sie sind stinksauer darüber, wenn sich bei Wahlkampfauftritten die Themen zum öfentlichen Nahverkehr nur in die Richtung der „Privatisierung“ drehen. Eine Privatisierung ist kein Garant für eine Verbesserung des städtischen Haushalts. Wo bleibt das Bekenntnis und die Zusage zum Essener Nahverkehr?

Gewerkschaftssekretär Rainer Sauer, der für den Bereich Verkehr zuständig ist, betont dazu: „Erst kürzlich haben sich in nur wenigen Tagen im Rahmen der Aktion „Rettet Essener Bus und Bahn“ mehr als 10.000 Essener Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Unterschrift für das gleiche Angebot von Bus und Bahn ausgesprochen und weiteren Sparorgien eine klare Absage erteilt.“

Privatisierung gehe immer zu Lasten und zum Nachteil des Leistungsangebots für Bürgerinnen und Bürger, es würde eine zukunfts- und lebenswerte Stadt, sowie einen guten Wirtschaftsstandort, um Jahre zurückwerfen. Sauer: „Auch stellen wir uns schützend vor den EVAG-Beschäftigten, die rund um die Uhr ihr Bestes geben. Erforderlich wäre jetzt mal mehr Wertschätzung gegenüber den Beschäftigten der EVAG statt das Damoklesschwert der Privatisierung über Essen kreisen zu lassen. “Mit solchen Seitenhieben würde letztendlich die gute Arbeit der Beschäftigten im gesamten Nahverkehrsunternehmen und der hochwertige Essener Nahverkehr in Frage gestellt. „Dagegen wehren wir uns“, macht Rainer Sauer noch einmal klar und deutlich.

Ver.di erwartet von den OB-Kandidaten, dass sie sich verantwortlich für den Erhalt von Bus und Bahn und für den Erhalt der Arbeitsplätze bei der EVAG einsetzen“. Eine Privatisierung würde die Gewerkschaft auf keinen Fall hinnehmen.

Ver.di will Bus, Bahn und Arbeitsplätze bei der MVG erhalten

8. September 2015 von Rainer Sauer | Keine Kommentare

Mit eineIMG_9068m offenen Brief zum momentan heiß diskutierten Gutachten „Zukunft des schienengebundenen Nahverkehrs“ hat sich der ver.di Bezirk Mülheim-Oberhausen nun an die Mitglieder des Stadtrates und die Oberbürgermeister-Kandidaten gewandt. Darin bringt die
Dienstleistungsgewerkschaft ihre große Verwunderung und Verärgerung über das Gutachten und die dargestellten Szenarien und Einsparungen bei den Beschäftigten der Mülheimer Verkehrs-Gesellschaft mbH (MVG) zum Ausdruck.

„Dieses Gutachten kostet die Bürgerinnen und Bürger nicht nur viel Geld, sondern am Ende ihre Mobilität. Denn würde dieses Gutachten so umgesetzt werden, wäre Bus und Bahn in unserer Stadt stark gefährdet“, beklagt Rainer Sauer, Gewerkschaftssekretär bei ver.di, zuständig für den Bereich Verkehr. Das Gutachten gefährde gleichsam den Fortbestand der Via Verkehrsgesellschaft, jener Verkehrsverbund, der drei Unternehmen in Mülheim, Essen und Duisburg rund 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vereint. Und 581.000 Fahrgäste täglich an ihr Ziel bringt. „Eine Zerschlagung von Via werden wir auf keinen Fall hinnehmen“, bekräftigt Sauer.

Ver.di will Arbeitsplätze bei der MVG erhalten

Zur Erinnerung: Bereits im vergangenen Jahr haben mehr als 10.000 Mülheimer Bürgerinnen und Bürger mit ihren Unterschriften deutlich unterstrichen, dass im Nahverkehr investiert statt abgebaut werden muss. Denn dies wurde jahrelang versäumt. Dem Ansehen des Nahverkehrs und den Beschäftigten der MVG habe dies deutlich geschadet. Sauer: „Das ist die eigentliche Ursache, die jetzt nicht zum Nachteil des Leistungsangebots für die Bus- und Bahnfahrer führen darf und eine zukunfts- und lebenswerte Stadt, wie Mülheim um Jahre zurückwerfen würde.“ Ebenso sehe ver.di beim Umsetzen des Gutachtens die Gefahr, dass Arbeitsplätze – vor allem bei der MVG – ausgedünnt und vernichtet werden. „Wir erwarten von Ihnen, sich verantwortlich für den Erhalt von Bus und Bahn und für den Erhalt der Arbeitsplätze bei der MVG einzusetzen“, bekräftigt die Gewerkschaft in ihrem Brief an die Ratsmitglieder.

Ver.di appelliert an den Stadtrat darauf einzuwirken, dass das Gutachten ohne eine Stellungnahme der Gewerkschaft ver.di und ohne Zusage einer Beschäftigungssicherung nicht umgesetzt wird. Eine schriftliche Antwort erwartet die Gewerkschaft bis zum 9. September. Am Tag darauf werden die Schreiben der Fraktionen und der Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl dann den Beschäftigten der MVG im Rahmen einer ver.di-Vertrauensleuteversammlung vorgelegt.

Geschafft: 10 000 Unterschriften gegen geplanten Kahlschlag bei der EVAG

25. Juni 2015 von Rainer Sauer | Keine Kommentare

11657396_10204718150575823_619057825_nGeschafft: 10 000 Bürgerinnen und Bürger haben den Aufruf „Das geht nur gemeinsam: Rettet Essener Bus + Bahn“ unterschrieben. Die Unterschriftenlisten wurden am Mittwoch (24. Juni) zu Beginn der Ratssitzung an Oberbürgermeister Reinhard Pass überreicht. Mitglieder der EVAG-Jugend- und Ausbildungsvertretung, des Betriebsrates, der ver.di Vertrauensleute, des ver.di-Fachbereichsvorstandes Verkehr und verdi-Gewerkschaftssekretär Rainer Sauer nahmen an der Übergabe im Ratssaal teil. Als ein besonderes Hightlight trugen sie eine Modell-Straßenbahn in den Ratssaal, die bis zum Ende der Ratssitzung mahnend auf dem Tisch des Oberbürgermeisters abgestellt wurde. Auf den Zuschauerrängen befanden sich mehrere EVAG-Beschäftigte und verfolgten anschließend die Ratsdebatten. Wir bedanken uns bei allen Bürgerinnen und Bürger für die großartige Unterstützung. Es dürfen jedoch weiter Unterschriften gesammelt werden!

Fotos: Pascal Hesse

21. Juni 2015
von Rainer Sauer
Keine Kommentare

Rettet Bus und Bahn – Bundesweiter Aktionstag: Ver.di übergibt die Unterschriften „Rettet Essener Bus und Bahn“ dem Stadtrat

Essen. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) zu bundesweiten Aktionen am 23. Juni aufgerufen. In Essen sind dazu verschiedene Aktionen geplant. ver.di fordert gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen und den Kommunen, dass sich der Bund über … Weiterlesen