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Eine Seite von ver.di in Essen

Widerstand gegen weitere Verschlechterung im Nahverkehr

22. Januar 2017 von Rainer Sauer | Keine Kommentare

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Mit Blick auf den Fahrplanwechsel bei der Mülheimer Verkehrs-Gesellschaft (MVG) und dem neuen 15-Minuten-Takt der ab Montag auf den Linien 102, 104 und 112 gilt, stellt sich die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. vor das Fahrpersonal. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter könnten durch die Taktverschlechterung nun in die Schusslinie der Fahrgäste geraten, obwohl dafür allein die Politik die Verantwortung trägt“, bekräftigt Rainer Sauer, zuständiger Gewerkschaftssekretär für den Fachbereich Verkehr im ver.di-Bezirk Essen und Mülheim-Oberhausen. Die Gewerkschaft sieht die Änderung des gewohnten 10-Minuten-Takts auf den schlechteren 15 Minuten-Takt sehr skeptisch, weil solche Maßnahmen auch immer eine Verknappung des Fahrpersonals bedeuten.

Sauer: „Wir werden erbitterten Widerstand leisten!“

Die Fahrgäste seien beim Fahrplanwechsel der MVG ebenfalls die Leidtragenden dieser politischen und nicht bürgerfreundlichen Entscheidung. „Wer einen attraktiven Nahverkehr als eine echte Alternative zum Individualverkehr will, darf bei den Leistungen von Bus und Bahn keinesfalls kürzen. Das wurde seitens der Politik wider besseren Wissens hier ganz klargemacht“, sagt Sauer. Weitere Verschlechterungen für Fahrgäste und Fahrpersonal würde die Gewerkschaft ver.di nicht hinnehmen. Sauer bekräftigt: „Es kann nicht sein, dass die Verfehlungen der Politik beim öffentlichen Nahverkehr auf Kosten des Personals und der Kunden gehen. Wir werden erbitterten Widerstand leisten!“

 

ver.di-Aktionstag mit den Auszubildenden bei der Essener Verkehrs-AG

22. November 2016 von Rainer Sauer | Keine Kommentare

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Ver.di fordert: Direktvergabe für den Nahverkehr und Beschäftigungssicherung für 2700 Mitarbeiter

27. August 2016 von Rainer Sauer | 1 Kommentar

Via/EVAG/MVG-Fusion

Banner BR Wahl RGEBestehende Beschäftigungsverhältnisse in EVAG, VIA und MVG müssen auch zukünftig gesichert und eine Direktvergabe der Städte Essen und Mülheim für den Nahverkehr gewährleistet werden. Das fordert die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di für die neu entstehende „Verkehrsgesellschaft Essen / Mülheim GmbH“, die aus der Fusion der Essener Verkehrs-AG und der Mülheimer Verkehrsgesellschaft mbh hervorgehen soll. Dieses neue integrierte kommunale Unternehmen sieht das Gutachten zur Weiterentwicklung der regionalen Verkehrsgesellschaft VIA vor.

„Die Stadträte in Essen und Mülheim wollen bereits Ende September über die Fusion entscheiden. Doch die Politik muss mindestens ebenso klar und verbindlich erklären, dass die neue Verkehrsgesellschaft die Direktvergabe bekommt. Dazu gibt es keinerlei Alternative, um den Bürgerinnen und Bürgern weiterhin einen guten und funktionsfähigen Nahverkehr mit Bus und Bahn zu ermöglichen“, bekräftigt Rainer Sauer, Gewerkschaftssekretär für den Fachbereich Verkehr im ver.di-Bezirk Essen und Mülheim-Oberhausen. Denn: Nach dem Jahr 2019 könnte die Konzession theoretisch auch an private Unternehmen vergeben werden. Sauer: „Klar ist, dass dann an allen Ecken zum Nachteil und Ärger der Bürgerinnen und Bürger an Fahrten, Wartung, Personal und Service gespart würde. Das kann niemand wollen, der in Mülheim und Essen vernünftige Politik für die Bevölkerung machen will!“ Hingegen müsse weiterhin auf gute Infrastruktur und einen zukunftsfähigen öffentlichen Personennahverkehr gesetzt werden.

Interessen der Beschäftigten dürfen nicht unter die Räder kommen

Rainer Sauer stellt fest, dass sich der öffentliche Nahverkehr bewährt hat: „Das zeigen auch die konstanten und steigenden Fahrgastzahlen. Wesentlich hat das Personal zum Erfolg beigetragen.“ Mit Blick auf die „Fusion“ sei es daher quasi ebenso ein „Muss“, den 2700 von der Fusion betroffenen Beschäftigten im Fahrbetrieb, Werkstatt und Verwaltung weiterhin ordentliche Arbeitsverhältnisse durch eine Beschäftigungssicherung über 2019 hinaus und Tarifbindung zu garantieren. „Gerade der Erhalt der Arbeitsplätze, vor allem in die Zukunft gerichtet, ist eines der wichtigsten Voraussetzungen für eine motivierte Belegschaft und für Kundenzufriedenheit“, betont Sauer. Deswegen müsse dieser Punkt bei den anstehenden Verhandlungen mit den Betriebsräten in den kommenden Tagen und Wochen eine wichtige Rolle spielen. Bereits am vergangenen Mittwoch hat die Gewerkschaft ver.di bei der Betriebsversammlung bei der MVG angekündigt, den Fusions-Prozess aktiv zu begleiten. Und deutlich erklärt, dass die Interessen der Beschäftigten nicht unter die Räder kommen dürften.

Tarifergebnis TV-N NRW (Tarifvertrag Nahverkehr)

2. Mai 2016 von Rainer Sauer | Keine Kommentare

Zusammenfassung des Tarifergebnisses für den Bereich TV-N (Tarifvertrag Nahverkehr NRW):

Entgelt

ab dem 01.03.2016: 2,4 %
ab dem 01.02.2017: weitere 2,35 %

ZVK

Bei jeder Kasse wird der Finanzierungsbedarf ermittelt und es gibt eine Eigenbeteiligung nur wenn ein Bedarf festgestellt wird. Die Frage ist also, ob ein Finanzierungsbedarf vorhanden ist. Sonst keine KEINE ZUZAHLUNG!

Tarifergebnis für Auszubildende:

Ausbildungsvergütung

ab dem 01.03.2016: 35,00 €
ab dem 01.02.2017: weitere 30.00 €

Es gibt mit 29 Tagen 1 Tag mehr Urlaub für Auszubildende. Außerdem bekommen Auszubildende 50.00 € Lernmittelzuschuss in jedem Ausbildungsjahr.
Die bisherige Übernahmeregelung nach § 16a TVAÖD wird verlängert.

Weitere Infos entnehmt bitte der anhängenden Tarifinfo! Einfach den Link anklicken und ausdrucken: Flugblatt_TV-N 2016 Einigung TRöD

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Aufruf zur Teilnahme an einer Kundgebung am Donnerstag (7. April) am Essener Gewerkschaftshaus

5. April 2016 von Rainer Sauer | Keine Kommentare

Kein Angebot der Arbeitgeber

Kundgebung

„Die Positionen liegen weit auseinander!“
Jetzt Entschlossenheit und Stärke demonstrieren!

Der Auftakt der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten bei Bund und Kommunen am 21. März 2016 in Potsdam verlief wenig überraschend: Die Arbeitgeber waren nicht bereit, ein Angebot zu unterbreiten! Vielmehr bedienten sie sich ihrer wohlbekannten Rhetorik und bewerteten unsere Forderungen als „unangemessen und überzogen“ oder als „nicht realis- tisch“. Gerade in der momentanen Situation beweisen die Beschäftigten im öffentlichen Dienst ihre hohe Leistungsbereitschaft und erwarten nun zu Recht, an der konjunkturellen Entwick- lung teilzuhaben. Zudem muss der Abstand bei den Einkommen zur Privatwirtschaft kleiner werden, denn „Wir brauchen einen konkurrenzfähigen Öffentlichen Dienst.“ Die hohen Steuer- einnahmen von Bund, Ländern und Gemeinden, die über den Schätzungen vom November lie- gen, schaffen die notwendigen finanziellen Spielräume!

Deshalb fordern wir:
6 Prozent mehr Gehalt
100 Euro mehr Vergütung für Auszubildende und Praktikant/-innen Unbefristete Übernahme der Auszubildenden nach erfolgreichem Abschluss
Und: Keinen Eingriff in die Zusatzversorgung!

Für die Durchsetzung dieser Forderungen sind wir bereit und gewillt, gemeinsam unsere Entschlossenheit zu zeigen und zu kämpfen!

Alle Kolleginnen und Kollegen bei der Essener Verkehrs-AG, die nicht arbeiten müssen oder sich frei nehmen können, bitten wir daher um Teilnahme an der Kundgebung
am Donnerstag, 07. April 2016, von 8.30 Uhr bis 9.30 Uhr
am Essener Gewerkschaftshaus, Teichstraße 4a, 45127 Essen.

Wichtig: Da dies kein Aufruf zur Arbeitsniederlegung ist, wird auch keine Streikgeldunterstützung gezahlt!

Aufruf EVAG Essen zur verdi Kundgebung 07.04.2016

 

 

 

 

 

 

 

 

Einfach den Link anklicken den Flyer ausdrucken: 07042016-Aufruf-Protestkundgebung_EVAG

Tarifrunde 2016: Die Vertrauensleute bei der Essener Verkehrs-AG begrüßen die Tarifforderungen 

19. Februar 2016 von Rainer Sauer | Keine Kommentare

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ver.di Tarifkommission für öffentlichen Dienst fordert sechs Prozent mehr und 100 Euro für Auszubildende. Mit der Forderung nach sechs Prozent mehr Geld und einer Anhebung der Ausbildungsvergütungen um 100 Euro* pro Monat geht die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in die Tarif- und Besoldungsrunde 2016 des öffentlichen Dienstes bei Bund und Kommunen. Das hat die Bundestarifkommission der Gewerkschaft heute in Berlin beschlossen. Die Laufzeit des neuen Tarifvertrags für die 2,14 Millionen Beschäftigten soll zwölf Monate betragen.

„Der private Konsum ist der Motor der guten Konjunkturentwicklung und muss weiter gestärkt werden. Das ist angesichts anhaltend steigender Steuereinnahmen auch machbar“, sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske. Die Tariflohnentwicklung im öffentlichen Dienst liege im Vergleich zum Durchschnitt der Gesamtwirtschaft weiter zurück. Mehr als 20 Prozent der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes würden in den nächsten Jahren ausscheiden. „Angesichts dieser demografischen Entwicklung müssen Bund und Kommunen konkurrenzfähig sein. Wir wollen, dass der öffentliche Dienst im Wettbewerb um die besten Fachkräfte mithalten kann“, sagte Bsirske. Dem diene auch die unbefristete Übernahme der Auszubildenden nach erfolgreicher Ausbildung sowie der Verzicht auf sachgrundlose Befristungen von Arbeitsverträgen. „Ein Eingriff in das Leistungsrecht der betrieblichen Altersversorgung kommt angesichts des sinkenden Rentenniveaus unter keinen Umständen in Frage“, erklärte Bsirske.

Die erste Verhandlungsrunde mit den Arbeitgebern von Bund und Kommunen ist für den 21. März 2016 in Potsdam verabredet. Weitere Verhandlungen sind für den 11. und 12. April sowie für den 28. und 29. April ebenfalls in Potsdam vorgesehen.

Quelle: ver.di Bundeshomepage

Vertrauensleuteversammlung: Aktiv durch das Jahr 2016!

10. Februar 2016 von Rainer Sauer | Keine Kommentare

Am Donnerstag, 18. Februar, findet bei der Essener Verkehrs-AG eine Vertrauensleuteversammlung mit hochinteressanten Themen statt. Beginn ist um 17 Uhr. Ort ist die Kantine am Betriebshof Stadtmitte. Alle Vertrauensleute sind dazu herzlichst eingeladen. Die Einladung kann durch anklicken vergrößert und heruntergeladen werden.

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ver.di Kolleginnen und Kollegen engagieren sich für gute Arbeitsbedingungen und für den Essener Nahverkehr

22. November 2015 von Rainer Sauer | Keine Kommentare

Ohne TitelEine gelungene Klausurtagung führte der Fachbereichs- vorstand Verkehr im ver.di Bezirk Essen am Wochenende (20. und 21. November) in Ascheberg durch. Nicht nur die Arbeitsschwerpunkte für das Jahr 2016 wurden erarbeitet, auch über die zukünftige Neuausrichtung Via wurde heiß diskutiert und als Ergebnis festgehalten, dass die Tarif- und Arbeitsbedingungen erhalten bleiben müssen. Im nächsten Jahr gibt es wieder Seminarangebote nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz, spezielle Begrüßungstage für Auszubildende und junge Erwachsene, einen betrieblichen Vertrauensleute-Tag und am 1. Mai wollen sich die ver.di Vertrauensleute und der Fachbereichsvorstand u.a. mit einen Infostand wieder an der Kundgebung des DGB und der Gewerkschaften beteiligen.

Neben einen eigenen Facebook-Auftritt, der bereits für die kommende Woche geplant ist, wollen die Kolleginnen und Kollegen der Essener Verkehrs-AG am Mittwoch, 2. Dezember, um 18 Uhr im Essener Gewerkschaftshaus wie im letzten Jahr wieder einen Tannenbaum aufstellen. Diesmal gibt es sogar ein Gläschen Glühwein. Alle EVAG-Kolleginnen und Kollegen sind herzlich eingeladen. Überdies werden kurzfristig weitere Aktionen zur Rettung des Essener Nahverkehrs durchgeführt, falls Einsparungen bei Bus und Bahn geplant sind. Und die Tarifrunde 2016 steht vor der Tür. Die Tarifabfrage hat übrigens ergeben, dass die Beschäftigten bei der Essener Verkehrs-AG eine prozentuale Forderung, jedoch eine bestimmte Summe als Mindestbetrag, für erforderlich halten, damit besonders die unteren Lohngruppen und Einkommen davon profitieren. Die Ergebnisse der Umfrage wurden bereits an die dafür zuständigen ver.di Gremien weitergereicht.