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Eine Seite von ver.di in Essen

Aufruf zur Teilnahme an einer Kundgebung am Donnerstag (7. April) am Essener Gewerkschaftshaus

5. April 2016 von Rainer Sauer | Keine Kommentare

Kein Angebot der Arbeitgeber

Kundgebung

„Die Positionen liegen weit auseinander!“
Jetzt Entschlossenheit und Stärke demonstrieren!

Der Auftakt der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten bei Bund und Kommunen am 21. März 2016 in Potsdam verlief wenig überraschend: Die Arbeitgeber waren nicht bereit, ein Angebot zu unterbreiten! Vielmehr bedienten sie sich ihrer wohlbekannten Rhetorik und bewerteten unsere Forderungen als „unangemessen und überzogen“ oder als „nicht realis- tisch“. Gerade in der momentanen Situation beweisen die Beschäftigten im öffentlichen Dienst ihre hohe Leistungsbereitschaft und erwarten nun zu Recht, an der konjunkturellen Entwick- lung teilzuhaben. Zudem muss der Abstand bei den Einkommen zur Privatwirtschaft kleiner werden, denn „Wir brauchen einen konkurrenzfähigen Öffentlichen Dienst.“ Die hohen Steuer- einnahmen von Bund, Ländern und Gemeinden, die über den Schätzungen vom November lie- gen, schaffen die notwendigen finanziellen Spielräume!

Deshalb fordern wir:
6 Prozent mehr Gehalt
100 Euro mehr Vergütung für Auszubildende und Praktikant/-innen Unbefristete Übernahme der Auszubildenden nach erfolgreichem Abschluss
Und: Keinen Eingriff in die Zusatzversorgung!

Für die Durchsetzung dieser Forderungen sind wir bereit und gewillt, gemeinsam unsere Entschlossenheit zu zeigen und zu kämpfen!

Alle Kolleginnen und Kollegen bei der Essener Verkehrs-AG, die nicht arbeiten müssen oder sich frei nehmen können, bitten wir daher um Teilnahme an der Kundgebung
am Donnerstag, 07. April 2016, von 8.30 Uhr bis 9.30 Uhr
am Essener Gewerkschaftshaus, Teichstraße 4a, 45127 Essen.

Wichtig: Da dies kein Aufruf zur Arbeitsniederlegung ist, wird auch keine Streikgeldunterstützung gezahlt!

Aufruf EVAG Essen zur verdi Kundgebung 07.04.2016

 

 

 

 

 

 

 

 

Einfach den Link anklicken den Flyer ausdrucken: 07042016-Aufruf-Protestkundgebung_EVAG

Tarifrunde 2016: Die Vertrauensleute bei der Essener Verkehrs-AG begrüßen die Tarifforderungen 

19. Februar 2016 von Rainer Sauer | Keine Kommentare

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ver.di Tarifkommission für öffentlichen Dienst fordert sechs Prozent mehr und 100 Euro für Auszubildende. Mit der Forderung nach sechs Prozent mehr Geld und einer Anhebung der Ausbildungsvergütungen um 100 Euro* pro Monat geht die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in die Tarif- und Besoldungsrunde 2016 des öffentlichen Dienstes bei Bund und Kommunen. Das hat die Bundestarifkommission der Gewerkschaft heute in Berlin beschlossen. Die Laufzeit des neuen Tarifvertrags für die 2,14 Millionen Beschäftigten soll zwölf Monate betragen.

„Der private Konsum ist der Motor der guten Konjunkturentwicklung und muss weiter gestärkt werden. Das ist angesichts anhaltend steigender Steuereinnahmen auch machbar“, sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske. Die Tariflohnentwicklung im öffentlichen Dienst liege im Vergleich zum Durchschnitt der Gesamtwirtschaft weiter zurück. Mehr als 20 Prozent der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes würden in den nächsten Jahren ausscheiden. „Angesichts dieser demografischen Entwicklung müssen Bund und Kommunen konkurrenzfähig sein. Wir wollen, dass der öffentliche Dienst im Wettbewerb um die besten Fachkräfte mithalten kann“, sagte Bsirske. Dem diene auch die unbefristete Übernahme der Auszubildenden nach erfolgreicher Ausbildung sowie der Verzicht auf sachgrundlose Befristungen von Arbeitsverträgen. „Ein Eingriff in das Leistungsrecht der betrieblichen Altersversorgung kommt angesichts des sinkenden Rentenniveaus unter keinen Umständen in Frage“, erklärte Bsirske.

Die erste Verhandlungsrunde mit den Arbeitgebern von Bund und Kommunen ist für den 21. März 2016 in Potsdam verabredet. Weitere Verhandlungen sind für den 11. und 12. April sowie für den 28. und 29. April ebenfalls in Potsdam vorgesehen.

Quelle: ver.di Bundeshomepage

Vertrauensleuteversammlung: Aktiv durch das Jahr 2016!

10. Februar 2016 von Rainer Sauer | Keine Kommentare

Am Donnerstag, 18. Februar, findet bei der Essener Verkehrs-AG eine Vertrauensleuteversammlung mit hochinteressanten Themen statt. Beginn ist um 17 Uhr. Ort ist die Kantine am Betriebshof Stadtmitte. Alle Vertrauensleute sind dazu herzlichst eingeladen. Die Einladung kann durch anklicken vergrößert und heruntergeladen werden.

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ver.di Kolleginnen und Kollegen engagieren sich für gute Arbeitsbedingungen und für den Essener Nahverkehr

22. November 2015 von Rainer Sauer | Keine Kommentare

Ohne TitelEine gelungene Klausurtagung führte der Fachbereichs- vorstand Verkehr im ver.di Bezirk Essen am Wochenende (20. und 21. November) in Ascheberg durch. Nicht nur die Arbeitsschwerpunkte für das Jahr 2016 wurden erarbeitet, auch über die zukünftige Neuausrichtung Via wurde heiß diskutiert und als Ergebnis festgehalten, dass die Tarif- und Arbeitsbedingungen erhalten bleiben müssen. Im nächsten Jahr gibt es wieder Seminarangebote nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz, spezielle Begrüßungstage für Auszubildende und junge Erwachsene, einen betrieblichen Vertrauensleute-Tag und am 1. Mai wollen sich die ver.di Vertrauensleute und der Fachbereichsvorstand u.a. mit einen Infostand wieder an der Kundgebung des DGB und der Gewerkschaften beteiligen.

Neben einen eigenen Facebook-Auftritt, der bereits für die kommende Woche geplant ist, wollen die Kolleginnen und Kollegen der Essener Verkehrs-AG am Mittwoch, 2. Dezember, um 18 Uhr im Essener Gewerkschaftshaus wie im letzten Jahr wieder einen Tannenbaum aufstellen. Diesmal gibt es sogar ein Gläschen Glühwein. Alle EVAG-Kolleginnen und Kollegen sind herzlich eingeladen. Überdies werden kurzfristig weitere Aktionen zur Rettung des Essener Nahverkehrs durchgeführt, falls Einsparungen bei Bus und Bahn geplant sind. Und die Tarifrunde 2016 steht vor der Tür. Die Tarifabfrage hat übrigens ergeben, dass die Beschäftigten bei der Essener Verkehrs-AG eine prozentuale Forderung, jedoch eine bestimmte Summe als Mindestbetrag, für erforderlich halten, damit besonders die unteren Lohngruppen und Einkommen davon profitieren. Die Ergebnisse der Umfrage wurden bereits an die dafür zuständigen ver.di Gremien weitergereicht.

Tarifrunde 2016 – Du bist gefragt

25. Oktober 2015 von Rainer Sauer | Keine Kommentare

11062733_883289411720080_2745584740181221757_oDie Tarifrunde 2016 steht vor der Tür. Davon betroffen sind unter anderem die Beschäftigten der Essener Verkehrs-AG (EVAG). Die Verhandlungen beginnen im März 2016. Die ver.di Vertrauensleute bei der EVAG führen daher in der Zeit vom 26. Oktober bis 30. Oktober eine Mitgliederbefragung zur Erstellung einer Forderungsempfehlung durch. Die Ergebnisse der Mitgliederbefragung, zu der alle Beschäftigten bei der EVAG aufgefordert sind, werden wir auswerten und in den zuständigen Gremien auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene einbringen. Diesmal geht es wieder um eine reine Lohnrunde. Wobei nicht ausgeschlossen ist, dass vielleicht eine Zusatzforderung, spezifisch für unseren Fachbereich Verkehr, aufgestellt wird. Gerne würden wir auch einiges in unserem Manteltarifvertrag an Verbesserungen fordern, aber dieser Tarifvertrag hat noch eine Laufzeit bis zum Jahr 2019, so dass es diesmal wiederum nur um eine reine Lohnrunde geht. Trotzdem können auch Wünsche hierzu bereits jetzt schon bei der Mitgliederbefragung geäußert werden. Dazu gibt es auf der Abfragekarte eine gesonderte Rubrik. Wir werden diese bei der Auswertung auflisten und in die Vorbereitung für das Jahr 2019 aufnehmen. Wir hoffen, alle sind bei der Mitgliederbefragung dabei! Bereits heute unseren herzlichen Dank!

Einfach anklicken und herunterladen:  Abfrage Tarifrunde 2016 FB EVAG

Ver.di: EVAG nutzt den Ferienstart zur Tarifflucht

30. Juni 2015 von Rainer Sauer | Keine Kommentare

Essen. Die D11049444_837477222967966_8235848541378601629_nienstleistungs-gewerkschaft ver.di im Bezirk Essen schlägt Alarm: Die Essener Verkehrs-AG (EVAG) steuert auf einen handfesten Tarifbruch zu, sollte sie ihre Pläne in die Tat umsetzen. Konkret geht es um die Absicht von EVAG-Vorstandschef Michael Feller und Prokurist Wolfgang Hausmann, die EVAG-Hauptkasse am Betriebshof Stadtmitte bereits morgen dauerhaft schließen zu wollen. Geht es nach ihnen, müssen elf Beschäftigte ihren angestammten Arbeitsplatz aufgeben; ihre Arbeit soll künftig ein externer Dienstleister erledigen. Doch nicht mit ver.di.

„Das eine solche Maßnahme umgesetzt, die Hauptkasse ausgegliedert und damit privatisiert wird, machen wir nicht mit! Denn das wäre nichts anderes als ein Tarifbruch allererster Güte“, betont Gewerkschaftssekretär Rainer Sauer, zuständig für den Fachbereich Verkehr. Er erinnert an den im Dezember 2007 abgeschlossenen „Tarifvertrag zur Begleitung von Konsolidierungsmaßnahmen und soziale Absicherung der Arbeitnehmer/innen der EVAG“. Sauer: „In ihm ist ausdrücklich vereinbart, dass Maßnahmen der Restrukturierung nicht mit dem Ziel der Privatisierung durchgeführt werden dürfen. Doch genau das soll hier passieren. Wir lassen uns nicht von der Geschäftsführung mit dem Deckmäntelchen der Restrukturierung ausboten. Hier geht es klar um Privatisierung und das Ziel, Arbeitsplätze im Betrieb abzubauen. “

EVAG-Hauptkasse schlägt jährlich bis zu 36 Millionen Euro um

In der Hauptkasse am Betriebshof Stadtmitte arbeiten elf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon drei mit einer Schwerbehinderung. Ver.di glaubt nicht daran, dass die EVAG daran interessiert sei, dauerhaft eine andere adäquate Beschäftigung im Unternehmen zu finden. In der Hauptkasse werden jährlich zwischen 33 und 36 Millionen Euro umgeschlagen, etwa aus dem Ticketverkauf aus dem Fahrbetrieb. Die Hauptkasse stellt sowohl die Wechselgeldversorgung in den Bussen sicher, als auch in den EVAG-KundenCenternund in der Kasse der Duisburger Verkehrs-Gesellschaft (DVG). Zur Aufgabe der Hauptkasse gehört es ebenfalls, etwa die Gelder aus den Toilettenanlagen der EVAG und den Stadtwerke-Einzahlautomaten abzuholen. Auch das Kleingeld aus den städtischen Parkautomaten wird dort sortiert. „Und das haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den vergangenen Jahren immer vorbildlich erledigt. Beanstandungen gab es nie, weshalb und der Entschluss der EVAG nun stark verwundert und mehr als irritiert“, so Sauer. Die Aufgaben in der Hauptkasse sollen zum 01. Juli 2015 fast vollständig an einen Dienstleister außerhalb der EVAG übertragen werden. „Bis auf zwei Mitarbeiterinnen sind neun Mitarbeiter davon betroffen. Ihnen werden der Arbeitsplatz und ihre Aufgaben sozusagen unter den Füßen weggehauen. Es handelt sich hierbei um Arbeitsplätze mit sinnvollen Aufgaben. Dass die übrigen beiden Mitarbeiterinnen vorerst in der Abteilung bleiben sollen, ist da auch kein Trost“, so Sauer.

Ver.di schickt „Offenen Brief“ und setzt der EVAG eine letzte Frist

Der Gewerkschafssekretär beklagt, dass nicht nur ver.di außen vor gehalten wurde: „Auch der Betriebsrat ist seitens der Geschäftsführung völlig unzureichend eingebunden worden.“ In einem offenen Brief (siehe Anlage) wendet sich ver.di nun mit einer letzten Frist bis zum 1. Juli 2015, 13 Uhr, an EVAG-Vorstandschef Michael Feller und Prokurist Wolfgang Hausmann. „Privatisierung bedeutet im Sinne des Tarifvertrages Outsourcing. Und diese Art der Privatisierung durch den Tarifvertrage ausgeschlossen. Ganz einfach. Sollte die EVAG die tarifvertragswidrige Maßnahme nicht unterlassen, werden wir von allen uns möglichen Mitteln Gebrauch machen, diese abzuwehren“, bekräftigt Gewerkschaftssekretär Rainer Sauer.

 

Fahrgäste über die Folgen aufgeklärt

25. Juni 2015 von Rainer Sauer | Keine Kommentare

IMG_9676Anlässlich des bundesweiten Aktionstages haben am Dienstag, 23. Juni, ver.di-Vertrauensleute, Betriebsrat und Beschäftigte der Essener Verkehrs-AG die Fahrgäste an den Haltestellen in der Essener Innenstadt über die aberwitzigen Pläne der Bundesregierung aufgeklärt und für eine nachhaltige Finanzierung des kommunalen Nahverkehrs geworben. Denn die Bundeszuschüsse gelten zunächst nur bis 2019. Danach fehlt es an einer Anschlussfinanzierung. Am Ende der Aktion waren sich alle Kolleginnen und Kollegen darüber einig: „Wir geben keine Ruhe mehr, solange Bus und Bahn auf der Kippe stehen!“.

Geschafft: 10 000 Unterschriften gegen geplanten Kahlschlag bei der EVAG

25. Juni 2015 von Rainer Sauer | Keine Kommentare

11657396_10204718150575823_619057825_nGeschafft: 10 000 Bürgerinnen und Bürger haben den Aufruf „Das geht nur gemeinsam: Rettet Essener Bus + Bahn“ unterschrieben. Die Unterschriftenlisten wurden am Mittwoch (24. Juni) zu Beginn der Ratssitzung an Oberbürgermeister Reinhard Pass überreicht. Mitglieder der EVAG-Jugend- und Ausbildungsvertretung, des Betriebsrates, der ver.di Vertrauensleute, des ver.di-Fachbereichsvorstandes Verkehr und verdi-Gewerkschaftssekretär Rainer Sauer nahmen an der Übergabe im Ratssaal teil. Als ein besonderes Hightlight trugen sie eine Modell-Straßenbahn in den Ratssaal, die bis zum Ende der Ratssitzung mahnend auf dem Tisch des Oberbürgermeisters abgestellt wurde. Auf den Zuschauerrängen befanden sich mehrere EVAG-Beschäftigte und verfolgten anschließend die Ratsdebatten. Wir bedanken uns bei allen Bürgerinnen und Bürger für die großartige Unterstützung. Es dürfen jedoch weiter Unterschriften gesammelt werden!

Fotos: Pascal Hesse