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27. Mai: Protest-Demo zur Ratssitzung

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Verdi ruft zur Protest-Demo auf:
„Stoppt den drohenden Kahlschlag bei Bus, Bahn und den EVAG-Arbeitsplätzen“

>>> s. auch den Artikel in der WAZ vom 25.5.2015

>>> und hier der Artikel in der WAZ vom 27.5.

Essen. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di in Essen ruft die Bürgerinnen und Bürger der Stadt sowie die gesamte EVAG-Belegschaft zur Protest-Demo am Mittwoch, 27. Mai, vor dem Essener Rathaus aus. Unter dem Motto „Stoppt den drohenden Kahlschlag bei Bus, Bahn und den EVAG-Arbeitsplätzen“ wollen die Demonstranten den Kommunalpolitikern und den Verantwortlichen im Rathaus ab 14 Uhr einen „herzlichen Empfang“ bereiten.

„Die Gefahr ist längst nicht gebannt, die Lage hingegen weiterhin sehr ernst“, betont ver.di-Gewerkschaftssekretär Rainer Sauer, der für den Essener Nahverkehr zuständig ist. Trotz der öffentlichen Äußerungen durch den EVAG-Vorstands, dass Beschäftigte mit befristeten Arbeitsverträgen nun doch eine Weiterbeschäftigung in Aussicht gestellt wird, bleibe für etliche der 200 Betroffenen die Zukunft ungewiss. Bei der „restlichen“ Belegschaft werde sich dieser Kahlschlag nachteilig auf die Arbeitsbedingungen, Arbeitsbelastungen und die Einkommen auswirken, so Sauer.

„Während die Verantwortlichen im Rathaus es mit der Verantwortung nicht immer so genau genommen haben, hat die EVAG-Belegschaft bisher immer ihr Bestes gegeben, um den Nahverkehr in Essen aufrecht zu erhalten“, sagt der Gewerkschaftssekretär. Die Fahrgäste müssten sich hingegen auf erhebliche Veränderungen einstellen und würden dadurch in ihrer Mobilität stark eingeschränkt. Sauer: „Wir wollen nicht tatenlos zusehen, wie der Nahverkehr in unverantwortlicher Weise vor die Wand gefahren wird und 340 000 Fahrgäste, die in Essen täglich auf Bus und Straßenbahn angewiesen sind, entweder zukünftig auf das Verkehrsmittel Auto umsteigen oder selber zusehen müssen, wie sie zur Schule, zur Arbeit, zum Arbeitsplatz oder zum Einkaufen kommen.“ Dann drohe Essen ein Verkehrskollaps und ein riesiger Umweltschaden. Rainer Sauer bringt es auf den Punkt: „Stirbt der Nahverkehr, stirbt Essen. Für ver.di ist das allen Grund, den Verantwortlichen im Rathaus und den Politiker anlässlich der um 15 Uhr beginnenden Ratssitzung dazu zu bewegen, alles zu unternehmen, um Schaden von der EVAG und der Belegschaft abzuwenden. Wer seine Stadt mit Bus und Straßenbahn erhalten will, sollte sich die Zeit nehmen und unbedingt an der Protest-Demo teilnehmen.“

Bereits seit Wochen hat sich ver.di mit den gewerkschaftlichen Vertrauensleuten bei der EVAG massiv für den Erhalt von Bus und Straßenbahn in unserer Stadt eingesetzt und gegen die wirren Sparpläne Flagge gezeigt. „Denn die EVAG wird ihre Finanzprobleme nicht aus eigener Kraft lösen können. Die Stadt Essen als kommunaler Verkehrsträger hat dafür Sorge zu tragen, dass die EVAG die erforderlichen Zuschüsse zur Aufrechterhaltung des öffentlichen Personennahverkehrs bekommt“, betont Gewerkschaftssekretär Sauer.

7000 Bürger haben bereits den Aufruf „Das geht nur gemeinsam: Rettet Essener Bus und Bahn“ unterzeichnet. Auch online kann der Aufruf unterschrieben werden (www.verdi-essen-verkehr.de). Weitere und nähere Infos gibt es außerdem auf der Aktionsseite bei Facebook (www.facebook.com/rettetessenerbusundbahn).

Die ver.di-Kolleginnen und Kollegen aus den Sozial- und Erziehungsdiensten bei der Stadt Essen, die gerade in diesen Tagen im unbefristeten Streik sind,  haben dazu aufgerufen, sich der Kundgebung anzuschließen

http://soziale-berufe-essen.de/evag-und-sozial-und-erziehungsdienste-demonstration-am-27-mai/

Kontakt: Rainer Sauer, ver.di Bezirk Essen, Tel. 0175 2044447.

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