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Ver.di gegen „Privatisierung“ des Essener Nahverkehrs

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12010532_746900672104019_8942390012998422526_oDie Essener Verkehrs-AG ist keine Melkkuh, da sind sich der Fachbereich Verkehr im ver.di Bezirk Essen und die Beschäftigten bei der Essener Verkehrs-AG (EVAG) einig. Und sie sind stinksauer darüber, wenn sich bei Wahlkampfauftritten die Themen zum öfentlichen Nahverkehr nur in die Richtung der „Privatisierung“ drehen. Eine Privatisierung ist kein Garant für eine Verbesserung des städtischen Haushalts. Wo bleibt das Bekenntnis und die Zusage zum Essener Nahverkehr?

Gewerkschaftssekretär Rainer Sauer, der für den Bereich Verkehr zuständig ist, betont dazu: „Erst kürzlich haben sich in nur wenigen Tagen im Rahmen der Aktion „Rettet Essener Bus und Bahn“ mehr als 10.000 Essener Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Unterschrift für das gleiche Angebot von Bus und Bahn ausgesprochen und weiteren Sparorgien eine klare Absage erteilt.“

Privatisierung gehe immer zu Lasten und zum Nachteil des Leistungsangebots für Bürgerinnen und Bürger, es würde eine zukunfts- und lebenswerte Stadt, sowie einen guten Wirtschaftsstandort, um Jahre zurückwerfen. Sauer: „Auch stellen wir uns schützend vor den EVAG-Beschäftigten, die rund um die Uhr ihr Bestes geben. Erforderlich wäre jetzt mal mehr Wertschätzung gegenüber den Beschäftigten der EVAG statt das Damoklesschwert der Privatisierung über Essen kreisen zu lassen. “Mit solchen Seitenhieben würde letztendlich die gute Arbeit der Beschäftigten im gesamten Nahverkehrsunternehmen und der hochwertige Essener Nahverkehr in Frage gestellt. „Dagegen wehren wir uns“, macht Rainer Sauer noch einmal klar und deutlich.

Ver.di erwartet von den OB-Kandidaten, dass sie sich verantwortlich für den Erhalt von Bus und Bahn und für den Erhalt der Arbeitsplätze bei der EVAG einsetzen“. Eine Privatisierung würde die Gewerkschaft auf keinen Fall hinnehmen.

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